YOU´RE A FINE GIRL!

Frauenausstellung
zum 10jährigen Jubiläum Die 4 Grazien

Fr., 15. und Sa., 16. Februar 2013

WUK – Projektraum
Währingerstraße 59
1090 Wien

Die 4 Grazien – das wunderbare und nunmehr bereits 10 Jahre existierende Künstlerinnenkollektiv bestehend aus Petra Gell, Mela Kaltenegger, Susanna Schwarz und G. Maria Wetter – feiern ihr rundes Jubiläum, am 15. und 16. Februar im WUK-Projektraum. Im Rahmen der zweitägigen rauschenden Feierlichkeiten kuratieren die vier unter dem Titel You’re a fine Girl! eine Ausstellung, die den weiblichen Blick ins Zentrum stellt und schöpfen tief aus ihrem über die Jahre aufgebauten Netzwerk von bildenden Künstlerinnen – einen Einblick geben so unter anderem Elisabeth von Samsonow, Franziska Maderthaner, Sula Zimmerberger, Ayub Kurdwin, Gudrun Kampl oder Carola Dertnig.

PROGRAMM:

Fr. 15.02.2013, 18:00–24:00
19:00 Einführende Worte: Peter Zawrel
Katalogpräsentation „Markieren“, 10 Jahre Die 4 Grazien
20:00 Musicact brandtweiner “Brandy, you’re a fine girl”
21:00 Performance Berenice Pahl
anschließend Party

Sa. 16.02.2013, 16:00–24:00
19:00 Performance Elisabeth von Samsonow „Madonna“
20:00 Musicact „Brandy, you‘re a fine girl“,brandtweiner
anschließend Party
DJ Esther Attar- Machanek legt auf

AUSSTELLUNG:
Ayub Kurdwin, brandtweiner, Carola Dertnig, Annamarie Dzendrowskyj, Die 4 Grazien, Maria Hanl, Ina Hsu, Gudrun Kampl, Darina Kmetova, Brigitte Leixnering, Franziska Maderthaner, Niki Nickl, Berenice Pahl, Karin Maria Pfeifer, Elisabeth von Samsonow, Christiane Spatt, Katharina Stiglitz,
Natascha Unkart, Sula Zimmerberger

ennasbanenas kocht, Weinhof Bauer, Kirchberg am Wagram

”... pinkelnde Göttinen der Anmut!”

Die 4 ‚pinkelnden Göttinnen der Anmut‘ sind Absolventinnen der Akademie der bildenden Künste in Wien (Studium u.a. bei Gunter Damisch), wo sie 2002 auch die Gründung des Kollektivs Die 4 Grazien beschlossen – seither arbeiten sie in einem gemeinsamen Atelier, dennoch pflegt jede einzelne mit ihren Bildern einen eigenen und unverwechselbaren Stil. In ihren gemeinsamen Videoarbeiten hinterfragen sie auf kritisch-ironische und vor allem humorvolle Art das Rollenbild der Frau in der Gesellschaft. Ihre Vorgängerinnern, die Grazien der Antike, stehen für Frohsinn, Glück und Glanz, die 4 Grazien fügen diesen drei Qualitäten noch die vierte, auschlaggebende hinzu: den Humor. Konzeptuell und performativ setzen sie sich in ihren Foto- und Videoarbeiten als ‚Girl-Group‘ in Szene und scheuen sich keinesfalls davor, diverse Untiefen auszuloten, ob bei der Wasserertüchtigung oder dem Tanz durchs Birkenwäldchen.

Die 4 Grazien posieren für sich selbst vor einer Kamera, stets sind sie es, die den Auslöser betätigen. Sie treffen alle Dispositionen, die die Intimität ihrer Selbstspiegelungen und damit auch deren Intensität begründen. Im Spannungsfeld von Privatem und Öffentlichem, von innen und außen präsentieren sie eine persönliche Phantasie als gesellschaftliche Aussage.

Die 4 Künstlerinnen formulieren eine selbstironische Kritik an aktuellen Bildern von Weiblichkeit. Dabei gelingt es den 4 Grazien in humorvollen Bildern, das gängige Schönheitsideal zu überzeichnen. Frei von Konventionen findet ihre Auseinander setzung mit dem Selbst im kulturellen Gefüge statt. Der weibliche Körper wird als Ort von künstlerischer Projektion eingesetzt.