expanded painting 1.1

Korrespondenzen zwischen KünstlerInnen aus Basel und Wien Eine Dialogausstellung

Ziel des Projekts ist eine nachhaltige Kooperation zwischen dem Künstlerhaus und dem Raum M54 in Basel.

Die Ausstellungen basieren auf Dialogen, die seit mehreren Monaten zwischen jeweils fünf KünstlerInnen aus Basel und Wien geführt wurden.
Im Zentrum dieses Austausch-Prozesses steht die Auseinandersetzung über und mit der eigenen Arbeit und der Rolle, welche die Malerei darin einnimmt. Die Dialoge zeichnen sich durch die individuellen Herangehensweisen, Gesprächsformen und Inhalte der einzelnen KünstlerInnen aus. Es sind unterschiedliche Arten von Dialogen, verschiedene Sichtweisen aufeinander getroffen, welche Werke hervorgebracht, Austausch angeregt und neue Perspektiven ermöglicht haben.

Die Homepage www.expanded-painting.net gibt Einblick in diesen Dialog der fünf Künstlerpaare und geht ergänzend und jeweils aktualisierend auf die beiden Ausstellungsteile ein. Ausstellungsbesucher im Netz, in den Ausstellungen in Basel und Wien sind eingeladen, auch auf dieser Ebene am Dialog teilzunehmen.

»Expanded painting«

basiert auf einem Reflexionsprozess über das Medium der Malerei unter den gegenwärtigen Bedingungen und im Kontext der Vorherrschaft der neuen technischen Medien.

Der Begriff »expanded painting« wurde dabei bewusst als eine Anspielung auf das »expanded cinema« der 1960er Jahre gesetzt.

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Die erste Station des Projekts war Basel Projektraum M54 CH-4057 Basel, Mörsbergerstrasse 54

Künstlerinnen und Künstler:

Ilse Chlan – Victoria Coeln – Christian Helbock – Barbara Höller – Michael Wegerer – Maria Dundakova – Ilse Ermen – Max Grauli – Susanne Lyner – Nicole Schmölzer

Konzept und Kuratierung: Ilse Chlan (Wien) und Nicole Schmölzer (Basel)

Ilse Chlan, Versuchsanordnung


Mehr zum Konzept von Ilse Chlan

Barbara Höller, charts, 2010,
120 Alumstangen mit Acrylfarbe,
gesamt 160 cm x ca. 700 cm

Eröffnet wurde die Ausstellung Freitag 25.3.2011. Sie dauerte bis 7.4.2011 und war von intensiver Kommunikation zwischen den Basler und den Wiener Künstlerinnen und Künstlern begleitet:

Sonntag 27.3.2011, 11–13h: Brunch mit KünstlerInnen aus Basel und Wien

Samstag 9.4.2011, 15h: Gespräch mit Nicole Schmölzer,

Sonntag 17.4.2011, 11–13h: Zwischenbericht von Alexandra Stäheli, „Aus dem Inneren der Blackbox“, Finissage-Brunch

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Zweite Station Künstlerhaus Wien Eröffnung Donnerstag, 28.04.2011, 19 Uhr

Der zweite Teil des Projekts präsentierte Arbeiten der Schweizer KünstlerInnen Maria Dundakova, Ilse Ermen, Max Grauli, Susanne Lyner, Nicole Schmölzer

Nicole Schmölzer, Imbuing, Öl/Tusche, Leinwand, 194×164cm, 2011

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Kuratorinnenführung mit Ilse Chlan Donnerstag, 19.5. 2011, 20:00 Künstlerhaus Wien, Karlsplatz 5

Die traditionellen Techniken der Zeichnung, der Malerei und der Bildhauerei wurden von der Avantgarde in ihrer Bedeutung relativiert.

Die Künstlerinnen und Kuratorinnen der Ausstellungen in Basel und Wien gehen deshalb von einer Malerei »nach dem Ende der Malerei« aus und suchen Erweiterungen zur und von der Malerei.

Damit beschreiben sie die Malerei über ihre Grenzbereiche, Übergangszonen und Hybridisierungen.

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