DÉJÀ-VU

DÉJÀ-VU. Eine temporäre Bühne für den Alltag

1. BIS 17. JULI 2011
KREISVERKEHR A7 / LINZ
KULTURFESTIVAL
BINDERMICHL/SPALLERHOF //MULDENSTRASSE // 4020 LINZ

VON 1. BIS 17. JULI 2011 WIRD DER KREISVERKEHR MULDENSTRASSE ÜBER DER LINZER MÜHLKREISAUTOBAHN ZUM AUSTRAGUNGSORT EINES TEMPORÄREN KULTURFESTIVALS.

DÉJÀ-VU weckt Erinnerungen an Bellevue – das gelbe Haus: Kunst und Musik im Freien, ein Ort, der AnrainerInnen und BesucherInnen von überall her anzieht, und zum Bleiben und Wiederkommen einlädt. Ein vielfältiges Programm mit lokalen Kulturinitiativen und internationalen KünstlerInnen verwandelt die Verkehrsinsel für 17 Tage in eine kreisrunde Arena für künstlerische Interaktionen. Über eine Gerüstbrücke gelangt man in die Mitte des Kreisverkehrs, auf dem eine modulare Architektur aus rund 7000 Getränkekisten eine wechselnde Kulisse für das tägliche Programm bietet.

Ein Projekt von Peter Fattinger und Veronika Orso
in Kooperation mit Linz Kultur

FREITAG 1.7.2011
18:00 ERÖFFNUNG
18:30 KONZERT Magistratskapelle Linz
20:15 SHOW »GIB GAS, ICH WILLKUNST?« eSeL
21:00 KONZERT FRANCIS INTERNATIONAL AIRPORT

DÉJÀ-VU KANTINE: TÄGLICH VON 10:00 BIS 24:00 UHR
ALLE VERANSTALTUNGEN BEI FREIEM EINTRITT!

Öffnungszeiten: täglich 10:00 – 24:00

Für die Dauer des Festivals wird er zum räumlichen Zentrum von Bindermichl/Spallerhof. Durch die Bespielung verwandelt er sich in einen kulturellen Hauptplatz. Der Asphalt wird zur Bühne für Stadtteilforschung und Kunstperformances: Gemeinsam suchen wir für den Kreisverkehr einen Namen, errichten Monumente in seiner Mitte und okkupieren den Platz. Nicht nur mit einem großen Flohmarkt oder Schiffen, die dort landen. Alle möglichen Interpretationen von Kreisen, Schaltkreisen, Kreisläufen, Recycling und Tauschbörsen finden hier statt. Fasziniert umkreisen wir das Kultobjekt Auto und experimentieren mit der Mobilität. Im Kreis bewegen wir uns auch seinem Zentrum entgegen: der Insel im urbanen Raum.

Die Insel erzählt vom utopischen Traum, wie auch von seinem unromantischen Gegenteil, der sozialen Ausgrenzung. Die Insel schickt uns später aus, um uns in der Langen Nacht von Kunst und Hobby in den Stadtteilen rundum zu verlieren. Mithilfe der AnrainerInnen sammeln wir uns wieder, um über den Stadtteil Geschichten zu erzählen.

ÜBERQUEREN SIE DIE BRÜCKE ZUR MITTE DES PLATZESUND FINDEN SIE SICH WOANDERS WIEDER.

eSeLs SOCIAL MEDIA

Mit Smartphone, Handy-kameras und Internet ist die Digitalisierung unserer Lebenswelt nur einen Mausklick entfernt. eSeL dokumentiert auch heuer laufend das Kunst-Geschehen am Kreisverkehr und verbindet Internet-Communities und lokale Akteure vor Ort durch Dokumaterial in Echtzeit. Spontane Interviews reagieren auf digitale Déjà Vus. Was war zuerst da? Die Henne oder das Video vom Ei auf youtube?

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